Chronik 1971-1980

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Die Schülermannschaft konnte die Meisterschaft  in der Saison 1970/71 und 1971/72 wiederholen, so dass die Schülermannschaft 3 mal hintereinander Meister wurde.

Bei der am 14.4.1972 im Vereinslokal abgehaltenen Generalversammlung mit Neuwahlen waren ca. 60 aktive und passive Mitglieder anwesend. Es wurde folgende Vorstandschaft neu gewählt.
 
1.Vorstand: Karl Schapfl, Berg
2.Vorstand: Georg Hofmann, Grünberg
Kassier: Johann Hainzinger, Kleinbirnfeld
Schriftführer: Erwin Grünwiedl, Rudelzhausen
Erstmals wurden auch für die Fußballabteilung Spielleiter gewählt.
Spielleiter Senioren: Heinrich Hamm, Kirchdorf und Konrad Hausler, Rudelzhausen
Spielleiter Jugend:   Josef Niedermaier und GerwaId Niedermaier, Rudelzhausen
Spielleiter Schüler:   Konrad Bauer und Anton Ostermaier, Rudelzhausen

 

Noch in der Generalversammlung wurde beschlossen, den Verein wieder wie bei der Gründungsversammlung 1948 als TSV Rudelzhausen zu führen. Es wurde eine Vereinssatzung ausgearbeitet und der Verein mit Bekanntmachung des Amtsgerichts Mainburg vom 11.8.1972 in das Vereinsregister eingetragen als ,,Turn- und Sportverein Rudelzhausen 1948 e.V." mit dem Sitz in Rudelzhausen.

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Im selben Jahr konnten die Vorbereitungen zur Erweiterung des kleinen Sportplatzes (94 auf 45 m) abgeschlossen werden. Durch die Hilfe der Gemeinde Enzelhausen mit 1. Bürgermeister Georg Hainzinger war es möglich die erforderliche Fläche dazuzupachen. Im Frühjahr 1973 wurde der Moosbach mit Betonrohren im Ø von 1 m, die zum Teil gestiftet waren, auf einer Länge von 110 m verrohrt. Die Arbeiten führte die Fa. Hans Schleibinger, lglsdorf unter Mithilfe von verschiedenen Vereinsmitgliedern durch. Humusarbeiten und Hangabtragung sowie die spätere Feinplanie des neuen Sportplatzes wurden von der im Gemeindebereich arbeitenden Straßenbaufirma ausgeführt. Die Aufschüttarbeiten konnten von den örtlichen Firmen bewältigt werden. Das Material wurde aus einer Kiesgrube bei Notzenhausen angefahren und von Konrad Kreitmeier, Notzenhausen, zur Verfügung gestellt. Noch im Oktober 1973 konnte der erweiterte Sportplatz (104 auf 63 m) durch die Vereinsmitglieder angelegt und begrünt werden.

1972, als die Gemeinde im Zuge der Gebietsreform nach Oberbayern eingegliedert wurde, stellte man den Antrag um Wechsel in die Spielgruppe Freising. Dem wurde erst für die Saison 1974/75 entsprochen.

Für die Fußballsaison 1972/73 konnte als Spielertrainer Raimund Ganter, Au/Hallertau, verpflichtet werden, was auch den erwünschten Aufschwung brachte. Trotzdem hatte es die Fußballabteilung während der Platzerweiterung schwer, mussten doch alle Heimspiele für die 1. Mannschaft auswärts ausgetragen werden. Erfreulicherweise konnte zwischen Oberhinzing und Traich eine Wiese von Xaver Ruhland als Ausweichplatz für 2 Jahre gepachtet werden, um die Heimspiele der Jugend, Schüler und einen Teil der Reserve dort auszutragen. Sicher werden sich noch viele frühere Fußballspieler an diesen Platz erinnern, da die Wiese leicht anstieg und das Spielfeld nicht vollkommen rechteckig angelegt war. Es kam so immer wieder zu kuriosen Toren und oft zu sehr unterschiedlichen Halbzeiten, da man eine Hälfte “bergauf” und die andere “bergab” spielte.

Die 1974 abgehaltene Generalversammlung mit Neuwahlen ergab in der Vorstandschaft keine Änderung.

 

 1. Mannschaft Pokalsieger 1975

Mannschaft1975.JPG (74309 Byte)

 

Zur Platzeinweihung 1975 wurde ein Pokalturnier für die 1. Mannschaft abgehalten. Es nahmen daran Teil:  SV Puttenhausen, TSV Au, SC Tegernbach und TSV Rudelzhausen. Sieger dieses Turniers wurde der Gastgeber TSV Rudelzhausen, der im Endspiel den TSV Au mit 4 : 3 Toren bezwang.

 

stehend von links: Gerwald Niedermaier, Martin Ebner, Walter Leitner, Heinrich Heigl, Ruppert Forster, Albert Schiepek
vorne von links: Konrad Weiher, Michael Betzenbichler, Oskar Feichtner, Reinhold Oestereicher, Sebastian Heigl (halb verdeckt)

 

Im Spieljahr 1973/74 wurde die A-Jugend Meister in der Jugendgruppe Kelheim-Mainburg und stieg in die Kreisklasse auf. Bedingt durch den Wechsel nach Oberbayern spielte die A-Jugend ab 1974/75 in der Kreisklasse Freising. Sie konnte sich dort 7 Jahre behaupten, musste dann nach der Saison 1981/82 aber wieder in die untere Klasse absteigen.

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Abteilung Taekwondo

Auf Anregung einiger junger Gemeindemitglieder wurde im Herbst 1975 mit der Abteilung “Taekwondo” eine neue Abteilung des TSV Rudelzhausen gegründet.

(mehr zu dieser Abteilung erfahren Sie auf den Seiten der Abteilung Taekwondo). 

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AH-Mannschaft

Im Frühjahr 1975 trafen sich im Gasthaus Nagl-Busch, Kirchdorf einige Ex-Aktive und äußerten den Wunsch eine “Alte-Herren-Mannschaft” zu gründen, um wieder Fußball spielen zu können. Nach Rücksprache mit der damaligen Vorstandschaft, wurde der Gründung nichts in die Wege gelegt, nachdem zugesichert wurde, dass sich die AH-Mannschaft selbst tragen werde und den Verein finanziell nicht belastet.

(mehr zur AH-Mannschaft erfahren Sie unter: AH - Mannschaft 1975-1980). 

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Bei der Generalversammlung 1976 gab es in der Vorstandschaft einige Änderungen. Kassier wurde Konrad Weiher, Kirchdorf, Schriftführer Oskar Feichtner, Rudelzhausen, Abteilungsleiter Eduard Priller, Rudelzhausen, der 1. und 2. Vorstand blieben gleich

Vorstand Karl Schapfl teilte den anwesenden mit, dass geplant ist dieses Jahr ein Volksfest in Rudelzhausen abzuhalten. Als Termin nannte er die 4 Tage vom 27. (Vatertag) bis 30. Mai 1976.

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Sportheimbau

Im Laufe des Jahres 1976 wurde die Planung für ein eigenes Sportheim von 2. Vorstand Georg Hofmann fertiggestellt. Da es auf Pfarrpfründegrund errichtet werden sollte, wurden Verhandlungen über die Eintragung eines Erbbaurechtsvertrages mit Pfarrer Bauer und der Bischöflichen Finanzkammer Regensburg geführt; letztere erteilte am 12.1.77 schriftlich ihre Zustimmung. Der Bauantrag wurde mit Bescheid des Landratsamtes Freising vom 1.3.77 genehmigt.

Die Bauarbeiten wurden Ende April begonnen und mit Ausnahme des Baugrubenaushubs in eigener Regie durchgeführt. Es wurde auch ein Großteil von Baumaterialien gespendet (Mauersteine, Baustahl, Bauholz, Dachziegel usw.). Es war bemerkenswert, wie alle Aktiven, Passiven, Freunde und Gönner zur Seite standen und Hand anlegten, ob Maurer-, Hilfs- oder sonstige Arbeiten, es wurde einfach zugepackt. Von allen, die an diesem Werk mitgemacht hatten, ist aber einer besonders hervorzuheben, der von Anfang (Erdarbeiten) bis zum Schluss (Fliesenlegen und Malerarbeiten) dabei war und auch als Bauleiter Regie führte: -Heinrich Heigl, Rudelzhausen-.

Bis Saisonbeginn 1978/79 konnten die gesamten Arbeiten soweit abgeschlossen werden, dass das Sportheim bezugsfertig war. Restarbeiten, wie Beläge für die Außentreppe und Überdachung des Vorplatzes, wurden im Laufe des Jahres 1980 fertiggestellt.

Sportheim des TSV Rudelzhausen 1998

Sportheim1998.JPG (26904 Byte)

Die Betreuung des Sportheims (Durchführung der Reinigungsarbeiten, Verkauf von Getränken bei den Spielen und Mannschaftssitzungen) übernahm Gerwald Niedermaier und seine Eltern bis Ende 1982. Ab März 1983 wurde es von Hermine Heigl und Anneliese Kürzinger weitergeführt. Ab 1997 wurden unsere Fußballer und Zuschauer im Sportheim von Christl und Willi Leiminer mit Getränken und kleinen Imbissen versorgt. Leider verstarb Christine Leiminer bereits 1999, so dass Willi Leiminer es allein -unterstützt von Ludwig Benker- weiterführen musste. Seit September 2000 wird das Sportheim von Christine Rauscher geführt.

 

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Zur Saison 1977/78 wurde Trainer Raimund Gantner nach gut 5-jähriger hervorragender Arbeit von Richard Schmid, Mainburg abgelöst. Nach eineinhalbjähriger Arbeit musste Richard Schmid aus beruflichen Gründen den Trainerposten aufgeben. Bis Saisonende 1978/79 übernahm der aktive Spieler Albert Grüner das Amt des Spielertrainers. Zur Saison 1979/80 konnte als neuer Trainer Karl-Heinz Fischer aus Wolnzach verpflichtet werden.

In der Generalversammlung am 19.05.1978 musste die Vorstandschaft geändert werden. Für den ausscheidenden Kassier Konrad Weiher wurde Josef Hadersdorfer, Rudelzhausen neu gewählt.

Vor den Neuwahlen 1980, wurde bekannt, dass sich Karl Schapfl nicht mehr als 1. Vorstand zur Verfügung stellen wollte. Als letzte “Amtshandlung” gab er bei der Generalversammlung am 28.12.1979 einen Bericht über seine fast 8-jährige Amtszeit ab. Der 2. Vorstand, Georg Hofmann, dankte ihm für seine hervorragende Arbeit. Der ebenfalls anwesende Vorsitzende des BLSV Kreis Freising, Alfons Einweck aus Zolling leitete die Wahlen für die neue Vorstandschaft.

Folgende Vorstandschaft wurde 1980 gewählt:

1. Vorstand:    Georg Hofmann, Grünberg
2. Vorstand:      Lorenz Heigl, Grünberg
Kassier: Josef Hadersdorfer, Rudelzhausen
Schriftführer: Oskar Feichtner, Rudelzhausen
Abteilungsleiter: Hans Hainzinger, Kleinbirnfeld
Stellvertreter:   Sebastian Heigl, Rudelzhausen
Jugendleiter:    Josef Niedermaier, Rudelzhausen
Schülerleiter:      Anton Ostermeier, Rudelzhausen

 

Georg Hofmanns erstes Ziel war möglichst schnell einen Ausweichsportplatz zu finden damit der Spielbetrieb und das Training in geordneten Verhältnissen stattfinden konnten. Als Übergangslösung war es möglich die Abenswiesen zwischen Rudelzhausen und Furth von Josef Pichlmeier für zwei Winter zu nutzen. 1980 konnte für langfristig ein Ausweichplatz an der Further Straße von Siegfried Fiesl und Xaver Brücklmeier gepachtet werden. Das Gelände wurde mit Sand, der von Herbert Lechner zur Verfügung gestellt wurde, aufgeschüttet, angelegt und begrünt. Bis auf die Anfuhr des Materials konnten sämtliche Arbeiten in eigener Regie ausgeführt werden. Der Ausweichplatz erhielt die Maße 110 x 70m.

 

In der Saison 1979/80 wurde die 1. Mannschaft in der B-Klasse Freising Vizemeister und konnte in der Aufstiegsrunde zur A-Klasse teilnehmen. Die Auslosung ergab als Gegner den FC Stern München. Das Entscheidungsspiel wurde im Eintracht-Stadion in Freising ausgetragen. Trotz erheblicher Anstrengung der kompletten Mannschaft und zahlreicher Schlachtenbummler verlor der TSV das Spiel mit 1: 3 Toren und blieb damit weiterhin in der B-Klasse.

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1. Mannschaft Vizemeister 1980
Mannschaft1980.JPG (74299 Byte)

 

 

stehend von links: Spielleiter Hans Hainzinger, 2. Vorstand Lorenz Heigl, Albert Grüner, Walter Leitner, Siegfried Wilhelm, Peter Geier, Konrad Bauer, Jakob Ott, Niki Hofmann, 1. Vorstand Georg Hofmann, Trainer Karl-Heinz Fischer
vorne von links: Wolfgang Bauer, Erich Frommelt, Josef Rauscher, Wieland Scheer, Sebastian Hausler, Heribert Hausler, Josef Wilhelm

 

Auch die Reservemannschaft errang in der Saison 1979/80 den Vizemeistertitel.

Reservemannschaft 1980 - Vizemeister

 

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stehend von links: Spielleiter Hans Hainzinger, 2. Vorstand Lorenz Heigl, Sebastian Kühnel, Gerwald Niedermaier, Hubert Geier, Herbert Gantner, 1. Vorstand Georg Hofmann, Trainer Karl-Heinz Fischer
vorne von links: Martin Ebner, Josef Niedermaier, Georg Ostermeier, Johann Huber, Konrad Weiher, Hans Hausler

  

 

Die C-Jugend unter Trainer Konrad Bauer jun. schaffte in der Saison 1980/81 den 2. Tabellenplatz und stieg in die Kreisklasse auf.

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aktualisiert am: 20. Dezember 2018